Niederlande: 36% Steuer auf unrealisierte Krypto-Gewinne – Was das für Anleger bedeutet
Die Niederlande haben in der Krypto-Community für Aufruhr gesorgt: Mit einer Steuer von 36 Prozent auf unrealisierte Krypto-Gewinne setzt das Land einen europäischen Präzedenzfall, der Anleger weit über die Landesgrenzen hinaus beunruhigt. Was steckt hinter dieser Regelung, wie funktioniert sie in der Praxis – und droht das Modell Schule zu machen? Auf einen Blick Die Niederlande besteuern Krypto-Vermögen im Rahmen ihres “Box-3”-Systems jährlich mit einem Steuersatz von 36 Prozent – und zwar auf einen fiktiven Ertrag, der unabhängig davon berechnet wird, ob der Anleger tatsächlich Gewinne realisiert hat. Ein Reddit-Thread mit 227 Upvotes und 180 Kommentaren zeigt, wie breit die internationale Krypto-Community diese Regelung diskutiert. Die Kernkritik: Wer seine Coins nie verkauft hat, muss trotzdem jedes Jahr Steuern zahlen – eine Logik, die viele als fundamental ungerecht empfinden. Für betroffene Anleger bedeutet das konkret: Jährliche Steuerpflicht basierend auf dem Portfoliostand zum 1. Januar, unabhängig vom tatsächlichen Verkaufserlös. ...